Ori and the Will of the Wisps Test

Ori and the Will of the Wisps Test
Ori and the Will of the Wisps Test

Ori and the Will of the Wisps ist ein Plattform-Abenteuer, das von Moon Studios entwickelt und von Xbox Game Studios für Xbox One und Microsoft Windows veröffentlicht wurde. Es ist eine direkte Fortsetzung von Ori and the Blind Forest. Alle weiteren Informationen zu diesem Game erfahrt ihr in unserem Ori and the Will of the Wisps Test.

Während Microsoft immer noch hauptsächlich für ausgereifte, realistische Spiele mit Weltraumsoldaten und Sportwagen bekannt ist, versucht das Unternehmen von Zeit zu Zeit, einen familienfreundlichen, maskottchengetriebenen Plattformer zu entwickeln, der Nintendos Aufstieg zur Macht vor 30 Jahren definierte. Ori and the Blind Forest war 2015 der erfolgreichste Versuch seit Jahren. Dieser Side-Scroller war nicht nur ein süßes kleines Toben, sondern eine echte Leistung in Sachen der Geschichtserzählung und künstlerischer Leitung. Das Spiel war so besonders und einzigartig, dass eine schlecht konzipierte Fortsetzung den Charme des Originals nur mindern würde. Glücklicherweise ist Ori and the Will of the Wisps ein fantastisches Nachfolger, welcher Ori als eines der besten Franchise-Maskottchen von Microsoft etabliert.

Stärken von Ori and the Will of the Wisps

  • Perfekte Steuerung
  • Wunderschöne Präsentation
  • Cleveres Level-Design
  • Eine herzliche und manchmal eindringliche Geschichte
  • Sich durch die Welt zu bewegen ist aufregend
  • Toller Soundtrack
  • Die Welt von Ori ist voller solider Rätsel, abwechslungsreicher Umgebungen und nachdenklicher Erkundungen

Schwächen von Ori and the Will of the Wisps

  • Das erste Drittel ist seltsam schwer und die hintere Hälfte ist wirklich einfach
  • Keine Minikarte
  • Der letzte Entgegner ist der einfachste
  • Performanceprobleme auf der normalen Xbox One

Die Story

Ori and the Will of the Wisps Test: Geburt von Ku
Ori and the Will of the Wisps: Ku ist geschlüpft

Ori and the Will of the Wisps findt nach den Ereignissen von Ori and the Blind Forest statt, wobei jedoch der liebenswerte Schutzgeist Ori mit neuen Freunden neuen Gefahren in neuen Ländern ausgesetzt wird.

Die Charaktere und ihre Geschichten haben uns an das Spiel gebunden. Wie Ori and the Blind Forest hat auch Will of the Wisps die Mission, sowohl entzückte als auch traurige Momente aus den entschlossensten Grummeln herauszuholen - und dabei macht es einen hervorragenden Job. Ori wird für einen kurzen Abschnitt von Ku begleitet, einer Eule, die am Ende des letzten Spiels schlüpft und deren neugierige und traurige Augen so verdammt süß sind, dass wir uns fast ärgern, dass sie uns manipuliert haben.

Blind Forest war ein bescheidenes kleines Spiel, das eine intime, zuordenbare Fabel erzählte. Wisps hat einen größeren, umfassenden Umfang und verliert dabei etwas von dieser Intimität. Es gibt immer noch Momente mit emotionalem Gewicht, sowohl berauschend als auch herzzerreißend, und die Moon Studios haben immer noch die Fähigkeit, ein unglaubliches Maß an wortlosen Emotionen mit subtilen Momenten der Körpersprache auszudrücken.

Die Geschichte in Will of the Wisps ist oft dunkel und selbst die berührenden Momente sind bittersüß. Der Hauptgegner, eine Eule namens Shriek, ähnelt dem Kuro des ersten Spiels, da er in der Vergangenheit eine Tragödie erlitten hat. Aber wie die Geschichte diese Tragödie ausgeht, ist bedeutend trauriger und stellt einen Moment eindringlicher Animation dar, der uns mehr als jedes andere einzelne Bild aus dem Spiel in Erinnerung bleiben wird. Sogar die Momente der Endgültigkeit, die die Geschichte beenden, sind zwar angemessen heldenhaft und hoffnungsvoll, aber von stiller Traurigkeit und Unvermeidlichkeit geprägt - dem Gefühl, dass alles endet.

Aus Spoilergründen möchten wir nicht näher auf die Geschichte eingehen. Aber seid euch sicher, die Story ist wuderschön und gut erzählt sowie passend in Szene gesetzt.

Das Gameplay

Ori and the Will of the Wisps Test: Das Gameplay
Das Gameplay von Ori and the Will of the Wisps ist fast perfekt

Die Spieler übernehmen die Kontrolle über Ori, einen weißen Schutzgeist. Um im Spiel voranzukommen, müssen die Spieler Ori, zwischen verschiedenen Plattformen navigieren und komplizierte Rätsel lösen. Die Spielwelt entfaltet sich für den Spieler in Form eines -Metroidvania- mit neuen Bewegungsfähigkeiten, die es dem Spieler ermöglichen, auf zuvor unzugängliche Bereiche zuzugreifen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger "The Blind Forest" setzt Will of the Wisps auf die automatische Speicherung und nicht auf manuell platzierte "Seelenverknüpfungen".

Das perfekte Gefühl der Spielmechanik von Will of the Wisps macht es zu einem großartigen Spiel und nicht nur zu einem stilvollen Bildschirmschoner. Ori schießt durch weitläufige Umgebungen wie eine kleine Maus oder einen Cursor aus Licht. Bewegungen zeichnen sich durch ein ähnlich befriedigendes Gefühl von Schwerelosigkeit und Präzision aus. Ori reagiert konsequent mit einer Unmittelbarkeit und Ausdruckskraft, die sich natürlich anfühlt, egal ob er Wände hochklettert oder von Baum zu Baum hüpft. Dies war auch im ersten Spiel der Fall, aber es ist immer noch eine große Leistung.

Wie beim Vorgänger benötigt Will of the Wisps diese präzisen Steuerelemente, damit die herausfordernden Springrätsel tatsächlich fair bleiben. Im Spiel erwerbt ihr schnell zusätzliche Bewegungsfähigkeiten wie Doppelspringen, Luftschießen und Abprallen von feindlichen Projektilen. Ihr müsst häufig die Umgebung analysieren und herausfinden, wie ihr eure Fähigkeiten zusammenfügen könnt, wodurch Erfolge umso süßer werden. Wir haben es genossen, unsere Fähigkeiten einzusetzen, um so schnell wie möglich durch frühere Umgebungen zu düsen. Die neuen Spirit Trials fordern euch ausdrücklich zu solchen Aufgaben heraus.

Während Ori angeblich eine Metroidvania ist, konzentriert sich Will of the Wisps weniger auf Exploration und Backtracking als für das Genre typisch ist. Eure Ziele sind normalerweise klare, gerade Linien, und Verknüpfungen in der gesamten Umgebung bringen euch schnell zum Hauptpfad zurück. Der größte Teil des Fernwehs kommt in Form zahlreicher Nebenquests, wie der Übermittlung einer Nachricht oder der Suche nach einem Schnickschnack für ein Tier. Die Nebenquests sind fast völlig optional. Wir freuten uns über die Freiheit, den kritischen Weg ohne künstliche Barrieren zu beschreiten.

Oris Welt ist vollgestopft mit einer farbenfrohen Sammlung gegnerischer Kreaturen, und so verbringt ihr die meiste Zeit damit, eure Angreifer abzuwehren. Es gibt jedoch eine gute Auswahl an Feinden, wobei jede Art so sorgfältig gemalt und animiert ist wie Ori selbst. Gelegentlich werdet ihr aufgefordert, sich einem Kampfschrein zu stellen, und hier werdet ihr wirklich auf Herz und Nieren geprüft und gezwungen, sich Welle für Welle wütender Feinde zu stellen.

Es gibt auch eine Handvoll verrückter Bosskämpfe und Verfolgungsjagden, die beide an Länge und Komplexität zunehmen, je näher ihr euch dem Höhepunkt des Spiels nährt. Und obwohl Oris häufiges automatisches Speichern im Großen und Ganzen fair und zeitlich passend ist, gibt es einige frustrierende Abschnitte.

Die Grafik

Ori and the Will of the Wisps Test: DIe Grafik
Ori and the Will of the Wisps überzeugt mit schöner 2D-Optik

Hier leuchtet alles. Die Lumineszenz erstickt das Dickicht wie eine warme, eng anliegende Decke und staubt die Welt mit einem weichen, übernatürlichen Strahlen ab.

Die malerischen Bilder sind beruhigend und sind wieder wunderschön gerendert. Nach einer Weile öffnet sich Will of the Wisps für vielfältigere Orte wie eine fast pechschwarze Spinnenhöhle oder eine windgepeitschte Wüste. Egal wo ihr euch gerade im Spiel befindet, das gesamte optische Design ist ein Augenschmaus.

Doch es ist ein wenig besorgniserregend, wenn ein 2D-Plattformer (ein Genre, das normalerweise nicht ressourcenintensiv ist) unter Leistungsproblemen leidet, insbesondere wenn man bedenkt, dass der Vorgänger auf der relativ bescheidenen Nintendo Switch einwandfrei läuft. Angesichts der Komplexität der Grafik und der Größe der miteinander verbundenen Karte verstehen wir jedoch, warum die Leistung in einigen Abschnitten unter 60 Bilder pro Sekunde (FPS) gesunken ist. Wir haben das Spiel ohne Patches getestet, aber Microsoft hat bereits einen Patch angekündigt, der diese Probleme beheben soll, von denen die Konsolenversion ohnehin am meisten betroffen ist.

Der Sound und die Musik

Die Musik bittet euch, sich mit dem Geist der Erde zu verbinden. Instrumentaltöne klingen in dieser Welt so organisch wie das Prasseln von Regentropfen. Immer wenn Ori einen neuen Schrein reinigt, fühlt sich das harmonische Singen so an, als würde es gleichzeitig eure Seele reinigen.

Fazit

Ori and the Will of the Wisps Test: Fazit
Ori and the Will of the Wisps ist der beste 2D-Plattformer seit Jahren

Ori and the Will of the Wisps erweitert das beeindruckende Erbe des ursprünglichen Ori-Spiels mit ähnlich beeindruckenden Grafiken, Steuerelementen sowie Level-Designs und ist für uns der beste 2D-Plattformer der letzten Jahre.

Unsere Wertung:

Ori and the Will of the Wisps Test: Werung 95%

Eure Meinung zu Ori and the Will of the Wisps

Was haltet ihr von Ori and the Will of the Wisps? Lass es uns wissen...

Kommentare: 3
  • #3

    Manuel (Montag, 20 April 2020 10:42)

    Dies ist ein exzellentes und wundervolles Spiel im Metroidvania-Stil, mit einem der besten Soundtracks, die ich je gehört habe. Ori and the Will of the Wisps ist eines der besten Spiele die ich jemals im Leben gespielt habe

  • #2

    Xboxer (Montag, 20 April 2020 10:22)

    Der Soundtrack ist einer der besten, den ich je gehört habe, und das Gameplay ist flüssig und äußerst reaktionsschnell. Das Design und die Levels sind wunderschön animiert und immersiv. Dies ist ein Spiel, das ich jedem empfehlen würde. Ihr müsst dieses Meisterwerk ausprobieren.

  • #1

    Jay (Sonntag, 19 April 2020 22:05)

    Dies ist ein exzellentes Spiel und eine gute Fortsetzung des Originals.